Elma Comic
Psychotherapeutin in Fachausbildung unter Lehrsupervision
Systemische Therapie
Ich befinde mich im letzten Abschnitt meiner psychotherapeutischen Ausbildung im Magisterstudium an der Sigmund Freud PrivatUniversität Wien. Meine Arbeit wird regelmäßig von erfahrenen Lehrsupervisor*innen begleitet. Dieser fachliche Austausch ist ein fester Bestandteil der Ausbildung und trägt zur Qualität der Therapie bei. Ihre Anliegen werden dabei anonymisiert besprochen und unterliegen selbstverständlich der Verschwiegenheitspflicht.
Während meiner Ausbildung habe ich in verschiedenen Pflege- und Betreuungseinrichtungen Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen begleitet und viele entlastende und unterstützende Gespräche geführt.
An der Psychotherapeutischen Universitätsambulanz der SFU war ich zunächst in der Forschung tätig. Heute arbeite ich dort auch therapeutisch mit Klient*innen.
Was Worte möglich machen
Ein Thema, das mich persönlich und fachlich schon lange begleitet, ist Sprache. Da ich selbst stottere, hat Sprache in meinem Leben eine besondere Bedeutung. Dabei habe ich erfahren, dass Worte nicht nur beschreiben, was wir erleben, sondern auch beeinflussen, wie wir über uns selbst, andere Menschen und unsere Möglichkeiten denken.
Oft geht es deshalb nicht nur darum, was wir sagen, sondern auch darum, welche Bedeutung wir unseren Erfahrungen geben.
Ich nehme mir Zeit für das, was erzählt werden möchte. Dabei ist es mir wichtig, gemeinsam Worte für Erfahrungen und Themen zu finden, die vielleicht schwer auszudrücken sind.
Auch in der Systemischen Therapie spielt Sprache eine wichtige Rolle. Wie wir über unsere Erfahrungen sprechen, kann beeinflussen, wie wir uns selbst, unsere Beziehungen und unsere Lebenssituation verstehen. Was geschehen ist, lässt sich nicht immer verändern. Manchmal kann sich jedoch verändern, wie wir darauf blicken und wie wir damit umgehen.